Lern-Nuggets

In diesen kleinen Lern-Häppchen werden konkrete Methoden und Vorgehen für
den eigenen Transformations-Werkzeugkoffer vorgestellt.

Image by John Schnobrich
 

Mit Metaphern
starke Zukunftsbilder entwickeln

Thomas Pyczak

„Das wären also die Fakten. Aber welche Geschichte erzählen wir jetzt?“

So lautet einer der Lieblingsfragen des Storytelling-Experten Thomas Pyczak. Und genau darum geht es im heutigen Lernnugget bei Changing out loud. Mit Thomas spreche ich darüber, wie man Metaphern als starkes Zukunftsbild im Rahmen von Transformationen entwickelt. Als wichtiges Element des Storytellings gehört die Metapher damit als ein "Must-Have" in den Baukasten eines jeden Transformationsvorhabens.

Erzählen heißt Grenzen überschreiten. So lautet das Credo von Thomas Pyczak, in dessen Leben Journalismus, Management und Literatur untrennbar miteinander verknüpft sind. Der frühere Chefredakteur und spätere Medienmanager von CHIP hat mit dem Unternehmen selbst eine große Transformationsreise erlebt. Heute lebt und arbeitet der gebürtige Hamburger mit seiner Frau in Herrsching am Ammersee und auf Teneriffa und möchte mit seinen Sachbüchern und Romanen Menschen inspirieren, den roten Faden ihrer Existenz erzählerisch zu entdecken und ihm mutig zu folgen.

 

Machtspiele in Organisationen -
Verstehen und selbstsicher handeln

Carmen Kauffmann

"Wenn du mit einem Tütü auf den Fußballplatz gehst, darfst du dich nicht wundern, wenn du gefault wirst. Man muss die Spielregeln verstehen", sagt Carmen Kauffmann. Es geht um Macht. Machtspiele. Um unterschiedliche Spielregeln…


Machtspiele in Organisationen sind vor allem in Zeiten der Transformation ein wichtiger Hebel. Der Soziologe Max Weber definierte Macht einst wie folgt: „Macht bedeutet jede Chance, innerhalb einer sozialen Beziehung den eigenen Willen auch gegen Widerstreben durchzusetzen, gleichviel worauf diese Chance beruht.“ Dabei entstehen viele Fragen. Warum gibt es Machtspiele eigentlich? Welche Spielregeln existieren? Und wie kann ich persönlich oder auch eine Organisation diesen begegnen?


In dieser Folge erklärt die erfolgreiche Trainerin Carmen Kauffmann die Hintergründe zu Machtspielen in Organisationen und gibt anhand von praktischen Beispielen Handlungsempfehlungen mit. Die Gründerin der 'Akademie für Frauen in Führung' und Buchautorin begleitet Menschen dabei, clever zu kommunizieren, zu verhandeln und diplomatisch Brücken zu bauen. Mit dieser Folge gibt sie einen Einblick in ihre langjährige Erfahrungen bei der Begleitung von Menschen und Organisationen in Hinblick auf den praktischen Umgang mit Machtspielen.

 

Selbstreflektion und Fokus
mit "Free Writing"

Xenia Below

"Der Free Write ist eine angeleitete Schreibmethode, die Selbstreflektion und Fokus ermöglicht", sagt Xenia Below. Als systemischer Coach nutzt sie das "Free Writing" - also das freie Schreiben - häufig, um das Assoziative im Rahmen von Kulturwandelprozessen und Retrospektiven anzusprechen. "Das Besondere an der Methode ist, dass sie nicht einengt, indem sie vorgibt, die gestellten Fragen beantworten zu müssen. Stattdessen platziert der Free Write die Fragen als Impulse. Wenn sie kreativ ansprechen, können Sie beantwortet werden, wenn nicht, dürfen sie ignoriert werden."


In diesem Lernnugget stellt Xenia vor, wie man das Vorgehen konkret anwendet. Sie gibt bestimmte Rahmenbedingungen mit, auf die man bei der Durchführung achten sollte und berichtet uns von konkreten Erfahrungen aus ihrer Praxis.

 

Mit Liberating Structures
Beteiligung auf Augenhöhe schaffen

Julia von Grundherr

"Liberating Structures haben das Ziel, wirklich alle einzubeziehen und auf Augenhöhe und gleichberechtigt die Ideen und Meinungen Aller zu 'befreien', um echte Partizipation zu ermöglichen" beschreibt Julia von Grundherr die 33 Formate der Liberating Structures. Als Coach und systemische Veränderungs- und Entwicklungsbegleiterin führt sie mit diesen Strukturen kleine Veränderungen in die Teamzusammenarbeit ein, um so Beteiligung auf Augenhöhe zu schaffen.


Liberating Structures führen damit in der Regel zu einer enormen Steigerung der Beteiligung und decken bisher verborgene Innovationen auf. In dieser Folge stellt Julia von Grundherr 4 der 33 Strukturen vor und zeigt anhand konkreter Fragestellungen auf, wie diese wirken.

 

Unsichtbares sichtbar machen mit
'Cop in the head'

Sabine Koppe

"Mit dem Vorgehen 'Cop in the head' ist es möglich, Unsichtbares sichtbar zu machen und Unbesprechbares besprechbar zu bekommen" sagt Sabine Koppe. Als Zukunftsforscherin, Coach und Facilitator setzt sie diese Methode selbst gern bei Teams ein, die sich bspw. durch bestimmte Dinge in ihrem Umfeld gehemmt fühlen. Dabei schafft sie einen Rahmen, um spielerisch neue Denkrichtungen und Strategien zu entwickeln. In diesem Lernnugget stellt sie vor, wie man das Vorgehen konkret anwendet. Sie gibt bestimmte Rahmenbedingungen mit, auf die man bereits bei der Planung achten sollte und berichtet uns von konkreten Erfahrungen aus ihrer Praxis.

 

Weiterentwicklung im Lerntandem

Susanne Hebestadt

"Jede Veränderung fängt bei dir selbst an" sagt Susanne Hebestadt. Die Kulturwandel-Expertin stellt im ersten Lernnugget vor, welchen Beitrag Lerntandems auf persönlicher wie auch auf Organisations-Ebene haben können. Sie gibt einen Einblick, was ein Lerntandem ist und wie so etwas im Detail funktioniert. Dabei verrät Sie uns auch ihren eigenen, größten AHA-Moment.